In der Nähe · 20. Februar 2020
Durch Fremdverschulden ;) verbrachte ich zwei Nächte im Galerie Hotel Leipziger Hof (Motto des Hauses: „Hier schlafen Sie mit einem Original“). - Was für ein Glück!
Im Sucher · 13. Februar 2020
Was tun an einem novemberhaften Februartag im sächsischen Chemnitz, fragte ich mich und wagte mich hinaus ins Wechselwetter: Zwischen heftigen Graupelschauern, eisigem Wind und gelegentlichem Sonnenschein gelangte ich in die Kunstsammlungen Chemnitz am Theaterplatz. Den Schwerpunkt der dortigen Dauerausstellung bilden – natürlich – Werke des Malers Karl Schmidt (besser bekannt als Karl Schmidt-Rottluff, der in Rottluff geboren wurde - heute ein Stadtteil von Chemnitz).
Im Sucher · 02. Februar 2020
Anke Wolfert: In der Fotoausstellung im Amerikahaus in München
Noch bis zum 01. März 2020 zeigt das Amerikahaus in München die Fotoausstellung "Hope, never fear". Zu sehen sind Fotografien der Familie Obama - insbesondere von Michelle und Barack Obama. Alle Fotos stammen von der amerikanischen Fotografin Callie Shell, die die Obamas jahrelang fotografisch begleitet hat. Die Fotos entstanden über einen Zeitraum von ungefähr einem Jahrzehnt, die ersten Aufnahmen stammen aus der Zeit vor Barack Obamas US-Präsidentschaft.
In der Nähe · 21. September 2019
Anke Wolfert: Auf dem Forststeig unterwegs
Lange bevor Sachsenforst den Steig im April 2018 eröffnete, hatte ich Berichte darüber gelesen: Vom Sandsteinblogger Hartmut Landgraf, vom Kartografen Rolf Böhm und von anderen Testgehern. Mich faszinierte der Gedanke, den gesamten Forststeig am Stück zu gehen. Allein die problematische Trinkwassersituation hielt mich davon ab: In den Trekking-Hütten und an den Biwakplätzen gibt es keins.
In der Ferne · 11. Juli 2019
Ausgangspunkt unserer Tour im Februar 2019 ist Irkutsk, Universitätsstadt, 600.000 Einwohner zählend, 8.000 Kilometer von zuhause entfernt, bekannt durch seine schönen alten, mit Schnitzereien verzierten Holzhäuser. Die ältesten von ihnen stecken bereits bis zum Fenstersims in der Erde. (Die Einheimischen sind sich uneins, ob die Häuser aufgrund schlechter Fundamente gesunken sind oder ob das Straßenniveau durch das Aufbringen immer neuer Belagschichten angehoben wurde.) Auf den Straßen...
In der Ferne · 21. April 2019
Ich laufe und laufe und laufe. Der Boden unter meinen Füßen ist weiß. Ich laufe und laufe und laufe. Der Boden unter meinen Füßen ist milchig trüb. Ich laufe und laufe und … Der Boden unter meinen Füßen ist – weg. Gerade erst habe ich den rechten Fuß zum nächsten Schritt gehoben. Nun, mitten in der Vorwärtsbewegung, kurz bevor ich ihn wieder absetzen will, zucke ich zusammen und erstarre. Denn unter meinem Fuß ist nichts, nichts als schwarze Leere.
In der Ferne · 02. September 2018
Kaum habe ich unsere gut sortierte Reisebuchhandlung in der Dresdner Neustadt betreten und erwähnt, dass ich eine Wanderkarte für eine Trekking-Tour in Island benötige, vermutet der freundliche Inhaber: „Ihr wollt bestimmt auf den Laugavegur!“ „Nein“, antworte ich, „auf den Kjalvegur. Der ist nicht so überlaufen.“ Die von mir gewünschte Karte bestellt er sofort, einen Tag später kann ich sie abholen.
In der Nähe · 23. April 2018
Anke Wolfert: Beim Nachmittagsspaziergang
Der Lieper Winkel ist eine Landzunge auf der Insel Usedom. Peenestrom, Achterwasser und Krienker See umgeben ihn. Hier gibt es noch unbefestigte Straßen und altes Kopfsteinpflaster, morgens krähen die Hähne, und die Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten sind eher bescheiden. Wer auf einen Supermarkt nicht verzichten will, fährt nach Usedom-Stadt, ansonsten kann man sich zum Beispiel in Elas Kaufeck in Warthe oder Ramonas Hofladen in Krienke mit dem Nötigsten versorgen. Im Lieper Winkel...
In der Nähe · 07. Januar 2018
Anke Wolfert: Fußweg nach Nankendorf
Bereits zwei Kilometer vor dem Ortseingang von Nankendorf blockiert die freiwillige Feuerwehr die Zufahrt zum Ort. Diese Straße ist heute Abend gesperrt. Von hier aus geht es nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad weiter. Die Besucher des Lichterfestes müssen die Autos auf einem provisorisch eingerichteten Parkplatz abstellen.
In Gedanken · 26. November 2017
Als ich in der Kirchgemeinde anrufe und nach einem Pilgerquartier frage, sagt die Dame im Pfarramt, dass das mit dem Pilgerquartier wohl ein Missverständnis sei. Sie vermieteten hier Ferienwohnungen, aber die werde ich sicher nicht wollen – als Pilgerin. „Die sind Ihnen bestimmt zu teuer!“ So, wie sie das sagt, klingt es überhaupt nicht herablassend, sondern sehr verständnisvoll. Also frage ich gar nicht erst nach dem Preis einer Ferienwohnung.

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